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hne Rückhalt in Deutschland, keine Führung in der EU
Zu dem Wahldebakel der CDU und den Folgen für den europapolitischen Kurs von Friedrich Merz, erklärt Martin Schirdewan, Fraktionsvorsitzender der Linken im Europäischen Parlament:
„Merz ist europapolitisch als Tiger gestartet und als Teppichvorleger gelandet. Nach den Wahlniederlagen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern kündigt er trotzdem ein ‚Weiter so‘ an.
Dabei zeigt gerade Berlin: Wahlen werden mit den sozialen Fragen des Alltags gewonnen. Die Linke hat mit bezahlbarem Wohnen und dem Kampf gegen steigende Mieten gewonnen. Wer nach solchen Ergebnissen einfach weitermachen will, hat die Botschaft der Wähler:innen nicht verstanden.
Das gilt auch für Ursula von der Leyen. Während sich die EU mit Milliarden für Aufrüstung verschuldet, fehlt Geld für Wohnen, soziale Sicherheit und Klimaschutz. Deutschland und die EU brauchen einen sozialen Kurswechsel statt einem ‚Weiter so‘.







