Martin
Schirdewan
Mitglied der Fraktion GUE/NGL im Europaparlament
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Gemeinsam mit Manon Aubry bin ich Ko-Fraktionsvorsitzender der Linken (THE LEFT GUE/NGL) im Europäischen Parlament. Die Linksfraktion im EP bringt sich einerseits kritisch-konstruktiv in Debatten, wie um den europäischen Green Deal oder die geplante Konferenz zur Zukunft Europas ein. Andererseits sind wir eine starke und deutlich vernehmbare Opposition zur Politik von Ursula von der Leyens Kommission und dem Europäischen Rat. Dafür kämpfen wir im Parlament und in der Gesellschaft um progressive Mehrheiten für eine andere, eine sozialere, gerechtere und ökologische Politik.

Der Schwerpunkt meiner parlamentarischen Arbeit liegt auf meiner Tätigkeit im Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON) und im Binnen und Verbraucherausschuss (IMCO). Hier befasse ich mich auf der einen Seite mit Fragen der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung Europas ebenso wie mit der Entwicklung im Finanz- und Steuerbereich. Auf der anderen Seite mit dem den künftigen Herausforderungen vor denen die Bürgerinnen und Bürger im Alltag in Europa stehen. Hier sind wirklich dicke Bretter zu bohren. Dabei gilt immer wieder, linke Alternativen zur Spar- und Kürzungspolitik zu aufzuzeigen, öffentliches Eigentum und öffentliche Mitbestimmung zu verteidigen und angesichts von Bankenmacht und fortwährender Privatisierung Perspektiven eines möglichen sozialen Europas zu geben. Manchmal erinnert mich die Tätigkeit als linker Politiker in diesen zentralen Ausschüssen des europäischen Parlamentes an ein Schwimmen gegen den Strom. Das ist gut, das ist wichtig und ich mache das gern: die Interessen derjenigen zu vertreten, die sonst kaum Gehör finden.

Aktuelles aus dem Parlament

Digitale Monopole bekämpfen

Internetriesen wie Google, Facebook und Amazon kontrollieren den digitalen Markt nach Belieben und haben gerade in der Pandemie unglaubliche Profite erwirtschaftet. Amazon konnte seinen Jahresgewinnzwischen 2019 und 2021 verdreifachen. In…

Weg von russischem Öl – in sechs Monaten

Für die Linke fordert Fraktionschef Martin Schirdewan, Rüstungsfirmen und Energieunternehmen extra zu besteuern, um mit den Einnahmen die sozialen Härten zu mindern. Hier geht´s zum ganzen Beitrag der SZ

Bankenunion: Einlagen sichern, Krisenursachen bekämpfen!

Martin Schirdewan, Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT und finanzpolitischer Sprecher von DIE LINKE im Europäischen Parlament, erklärt zum heutigen Treffen der Euro-Gruppe: „Die Finanzminister:innen müssen endlich die Brandursachen bekämpfen und…

Zwei-Phasen-Plan für die Bankenunion droht zu scheitern

Martin Schirdewan, Sprecher der Linken, forderte die Finanzminister hingegen auf endlich die Brandursachen zu bekämpfen und nicht nur Feuerlöscher aufzustellen. Hier geht es zum Artikel (paywall)

Videos

Phoenix europatalk: gegen Inflation helfen höhere Löhne, Renten und Sozialleistungen

Ja, natürlich brauchen wir einen #Energiepreisdeckel, damit zB alle ihre Wohnung ausreichend heizen können. Da steht die Bundesregierung in der Pflicht.

Martin vs. Mario: “Whatever it takes”

Als die Troika ihre verheerende Tätigkeit begann, lag die griechische Staatsschuldenquote bei ca. 150 Prozent des BIP. Die italienische Staatsschuldenquote liegt heute bei – Sie wissen es – knapp 160…

Mitarbeiter im Parlament

Christian Scholz-Alvarado

ist Parlamentarischer Assistent und unterstützt Martin bei der Arbeit im Ausschuss für Wirtschaft und Währung sowie den Unterausschuss für Steuerfragen. Zuvor hat er an der Universität Manchester promoviert und an der HWR in Berlin gelehrt.

Tel.: 0032 228 38667

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Timo Kühn

Timo unterstützt Martin als Büroleiter und ist für Kommunikation, polit. Beratung und Orga zuständig. Zuvor war er bei verschiedenen Abgeordneten im Bundestag tätig und war Redakteur bei der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.

Tel.: 0032 228 47667

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Nora Friese-Wendenburg

ist Parlamentarische Assistentin und unterstützt Martin vor allem bei der Arbeit im Ausschuss für Binnenmarkt & Verbraucher- schutz. Zuvor hat sie Globale Politik studiert und war in der Berliner Landespolitik tätig.

Tel.: 0032 228 37667

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