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Perverses Geschäft mit dem Grundrecht auf Wohnen beenden
Das Risiko, wohnungslos zu werden, greift die Menschenwürde an. Wir wissen das schon lange und nun bestätigt es auch die EU-Grundrechteagentur.
Zur heutigen Debatte im Europäischen Parlament zur Besteuerung der Superreichen vor dem Hintergrund des Vorschlages des G20-Vorsitzes Brasiliens, erklärt Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der Linksfraktion im Europäischen Parlament:
„Die Reichsten der Reichen haben eine viel geringere Steuerbelastung als Arbeiterinnen oder Angestellte. Sie können über Steuertricks die Einkommensteuer umgehen und müssen so kaum zahlen. Das ist ungerecht und eine Ohrfeige für alle ehrlichen Arbeiternehmer:innen.
„Es darf nicht wieder nur bei leeren Worten bleiben. Dem sinnvollen Vorstoß der G20-Präsidentschaft müssen Taten folgen. Die EU braucht keine Milliardäre, sondern eine gerechte Vermögensverteilung. So können wir Armut bekämpfen und den sozialökologischen Wandel gerecht finanzieren.“