BrüsselLinks – Bewirb Dich für unsere politische Reise 2025!
Bist du politisch aktiv und möchtest Europa in eine sozialere, gerechtere und ökologischere Zukunft führen? Dann bewirb dich jetzt für das exklusive Programm von „BrüsselLinks“ von Martin Schirdewan und der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS)! Die Bewerbungsfrist endet am 10. Februar 2025 – sichere dir jetzt deinen Platz! (Link zur Bewerbung in meiner Story)
Was dich erwartet
Erlebe vier spannende Tage in Brüssel, in denen du tiefgehende Einblicke in die Arbeit des Europäischen Parlaments sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brüssel und der Linksfraktion im Europäischen Parlament erhältst. Auf dem Programm stehen unter anderem:
Kennlern-Events mit Brüsseler NGOs
Eine kritische Stadttour durch Brüssel
Spannende Diskussionen über die Demokratieentwicklung in Europa
Die Herausforderungen der laufenden Legislaturperiode im Kontext des Erstarkens der extremen Rechten sowie des Einflusses von Lobbyismus und wirtschaftlicher Machtkonzentration
Du wirst intensiv mit politischen Akteur*innen und Organisationen arbeiten und dabei die neuesten Entwicklungen auf europäischer Ebene hautnah erleben.
Kostenübernahme
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sorgt für Unterkunft und Verpflegung der Teilnehmenden. Zudem werden die Reisekosten nach und von Brüssel vollständig erstattet.
Bewerbung und Teilnahme
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt – melde dich also schnell an! Die Bewerbung ist ganz einfach: Fülle das Bewerbungsformular aus und reiche es bis zum 10. Februar 2025 ein. Wir freuen uns auf deine aussagekräftige Bewerbung!
Über die Rosa-Luxemburg-Stiftung
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) ist eine international tätige, linke und nicht profitorientierte Organisation für politische Bildung. Sie steht der deutschen Partei „Die Linke“ nahe und engagiert sich für eine sozial gerechte und ökologische Zukunft. Im Brüsseler Büro der RLS arbeiten wir an wichtigen Themen der europäischen und internationalen Politik. Als politischer Think Tank sind wir eng mit progressiven, linken Netzwerken in Europa und weltweit verbunden.
Steht die AfD auf EU-Ebene vor einem Verbotsverfahren?
Ähnlich sieht es der Linkenfraktionschef Martin Schirdewan: »Die zuständige Behörde gibt mit diesem Bericht Einblick in die krude Welt der faschistischen ESN-Partei. Es braucht jetzt eine gründliche Prüfung, ob die ESN systematisch gegen geltende Regeln und Grundsätze verstoßen hat.« Die Linksfraktion hat ein Schreiben an die anderen Fraktionen geschickt und will den Antrag anschieben.
Europäisches Semester: Löhne hoch und investieren, nicht aufrüsten und kürzen
Deutschland ist einem Spardiktat aus Brüssel gerade noch entkommen. Die Ausweichklausel verschafft der Bundesregierung vorübergehend Spielraum für die explodierenden Rüstungsausgaben. Doch sobald die EU-Schuldenregeln wieder vollständig greifen, drohen Kürzungen bei öffentlichen Ausgaben und sozialen Leistungen. Das müssen wir verhindern. Beschäftigte, Rentner:innen und Auszubildende dürfen nicht die Rechnung für einen milliardenschweren Rüstungsrausch bezahlen, von dem vor allem die Aktionäre der Rüstungskonzerne profitieren. Sozialabbau zugunsten von Rheinmetall und Co. darf es nicht geben.“
„Die EU-Kommission beklagt die schwachen Wachstumsaussichten Deutschlands und empfiehlt ausgerechnet mehr Rüstungsausgaben sowie Eingriffe in Arbeitsmarkt und Sozialstaat. Damit sind die Verantwortlichen in Brüssel und Berlin auf dem völlig falschen Kurs. Das Grundproblem bleibt die schwache Binnennachfrage. Millionen Beschäftigte haben zu wenig Geld in der Tasche. Trotz Sondervermögen für Infrastruktur und Klima gehören die staatlichen Nettoinvestitionen in Deutschland weiterhin zu den niedrigsten in Europa.“
„Europa und Deutschland brauchen einen grundlegenden Kurswechsel. Statt steigende Aktiengewinne, müssen die Löhne und Gehälter kräftig angehoben werden. Statt immer neue Milliarden in einen gefährlichen Rüstungswettlauf zu stecken, müssen wir endlich in das investieren, was den Menschen tatsächlich nützt: gute Bildung, bezahlbares Wohnen, soziale Sicherheit und eine moderne Infrastruktur. Die Zukunft entsteht nicht durch einen gefährlichen Rüstungswettlauf, sondern durch ein starkes Gemeinwesen und gute Arbeit.“
Europa braucht keine Milliardäre, sondern faire Löhne
„Wenn ein Konzernchef schon nach fünf Arbeitstagen mehr verdient hat als seine Beschäftigten im ganzen Jahr, dann läuft etwas grundlegend schief. Millionen Menschen in Europa müssen jeden Euro zweimal umdrehen, während sich eine kleine Elite an der Spitze der Unternehmen immer weiter bereichert. Europa mangelt es nicht an Wohlstand, sondern an einer gerechten Verteilung dieses Wohlstands.
Es ist schlichtweg nicht vermittelbar, dass CEOs das 78-Fache ihrer Beschäftigten verdienen. Deshalb fordern wir als Die Linke im Europaparlament, die Gehälter von Managerinnen und Managern stattdessen auf das 20-Fache des Gehalts einer Fachkraft im jeweiligen Unternehmen zu begrenzen.
Die EU-Kommission darf nicht länger bei den Machtspielen großer Konzerne tatenlos zusehen. Wir brauchen eine wirksame Regulierung von Lobbyeinfluss, mehr Transparenz bei Gehältern und eine gerechte Besteuerung von Übergewinnen. Wenn dann Länder wie Deutschland die Entgelttransparenzrichtlinie nicht umsetzen, müssen Strafen fällig werden.“
Digitale Souveränität heißt nicht: Microsoft durch SAP ersetzen
Die Linke im Europäischen Parlament setzt sich für eine öffentliche und demokratische Kontrolle ein. Es muss gelten: Menschen zuerst, Monopole zerschlagen.
EU-Einigung: USA bekommen Zollvorteile unter Vorbehalt
Kritik an der EU-Einigung kommt unter anderem vom Fraktionschef der Linken im Europaparlament, Martin Schirdewan. Er kritisierte in der Nacht zum Mittwoch, dass das Parlament in den Verhandlungen mit den Regierungsvertretern vereinbarte Positionen letztlich aufgegeben habe. „Das Europäische Parlament lässt sich in einen schlechten Handelsdeal mit den USA zwingen“, sagte der Deutsche. Es fehle der politische Wille, sich gegen die Erpressung von Trump zu stellen und das neue Instrument gegen Zwangsmaßnahmen konsequent anzuwenden. Zudem kritisierte Schirdewan, dass der Deal der EU-Kommission weiter Handlungsbefugnisse einräume, obwohl sie den „schlechten Deal“ ausgehandelt habe.Linke Keitik
Es sei „mehr als erfreulich, dass das Regime Orbán demokratisch abgewählt worden ist“, erklärte Martin Schirdewan, Co-Vorsitzender der Linken im EP. Wer Orbáns Niederlage feiert, dürfe aber nicht vergessen, „wie lange sein System politisch gefördert und gedeckt wurde – vor allem von der EVP und Manfred Weber“. Wahlsieger Magyar müsse eine andere Politik machen.