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Erste Schritte zur Deeskalation, aber unzureichend für ausgewogene Handelsbeziehungen

Erste Schritte zur Deeskalation, aber unzureichend für ausgewogene Handelsbeziehungen
Brüssel, 09.10.2026

Zu den heutigen Ergebnissen der Handelsgespräche zwischen EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und der chinesischen Regierung erklärt Martin Schirdewan, Vorsitzender der Linksfraktion im Europäischen Parlament:

„Das Ergebnis greift zu kurz. Die aufgelisteten Maßnahmen bieten keine überzeugende Antwort auf das Handelsdefizit von mehr als einer Milliarde Euro pro Tag. Uns läuft die Zeit davon. Jede Woche gehen in der EU tausende Industriearbeitsplätze verloren. Dialog und Deeskalation bleiben der richtige Weg, sie müssen aber noch in diesem Jahr zu konkreten Fortschritten führen.

Wir brauchen faire, ausgewogene und für beide Seiten vorteilhafte Handelsbeziehungen. Das liegt auch im ureigenen Interesse Chinas. Handelsschutzinstrumente allein reichen jedoch nicht aus, um Europas Industrie und Arbeitsplätze zu sichern. Dafür brauchen wir auch massive Investitionen im Rahmen einer gemeinsamen europäischen Industriepolitik, die industrielle Wertschöpfung in Europa erhält und zukunftsfähige Arbeitsplätze sichert.“

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