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EU-Budget: Streit um Spardiktat und Aufrüstung

Bei der Linken im EU-Parlament stößt der von Berlin und Brüssel anvisierte Kurs auf scharfe Kritik. »Die EU braucht weder eine neue, von Deutschland angeführte Sparpolitik noch einen Haushalt als Subventionstopf für Rüstungs- und Großkonzerne«, kritisierte der Fraktionsvorsitzende Martin Schirdewan auf nd‑Anfrage. »Wir wollen einen höheren EU-Haushalt – für Soziales, Klimaschutz, Bildung und das Zusammenwachsen Europas«, unterstrich er. Finanzieren ließe sich dies aus seiner Sicht durch eine europäische Übergewinnsteuer für Energie- und Rüstungskonzerne. Zudem würde eine Digitalsteuer für Techkonzerne wie Google Milliarden einbringen. »Dann gibt es mehr Geld für die Menschen und ein paar Milliarden niedrigere Dividenden für die Aktionäre der Großkonzerne«, erklärte er.

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